Angststörung –
Psychotherapie in der Schweiz
Anhaltende Angst, die Ihren Alltag einschränkt? Bei PsyCare arbeiten spezialisierte Therapeut:innen, die Ihnen helfen, die Kontrolle zurückzugewinnen – online, flexibel, ohne Wartezeit.

Angststörung: Wenn Angst den Alltag bestimmt
Eine Angststörung entsteht, wenn Angst chronisch wird, sich verselbständigt und den Alltag zunehmend einschränkt – obwohl objektiv keine Bedrohung vorliegt. In der Schweiz leiden schätzungsweise 14 % der Bevölkerung an einer klinisch relevanten Angststörung. Viele wissen es nicht.
Angst ist ursprünglich ein Schutzreflex. Bei einer Angststörung löst sich dieses System vom realen Gefahrenkontext ab: Es feuert im Büro, im Supermarkt, mitten in der Nacht. Die häufigsten Formen sind die generalisierte Angststörung (F41.1), die Panikstörung (F41.0) sowie soziale Angststörungen und Phobien. Gemeinsam ist allen: Sie verstärken sich durch Vermeidungsverhalten.
Angststörungen sind gut erforschte, vollständig behandelbare Erkrankungen. Das einzige, was sie chronisch macht, ist das Warten auf Hilfe.
Symptome einer Angststörung erkennen
Angststörungen zeigen sich auf drei Ebenen – und alle drei verstärken sich gegenseitig.
Körperlich
Körperliche Symptome
- Herzrasen, Herzstolpern
- Schwindel, Zittern
- Atemnot, Engegefühl in der Brust
- Schweissausbrüche
- Muskelverspannungen, Erschöpfung
Werden oft zuerst als Herzprobleme gedeutet – ein häufiger Umweg über die Notaufnahme.
Gedanken
Gedankenkarussell
- Unkontrollierbare Gedankenschleifen
- Katastrophenszenarien
- Angst vor Kontrollverlust
- Gefühl, «verrückt zu werden»
- Angststörung, die immer schlimmer wird
Wer versucht, Angstgedanken zu unterdrücken, verstärkt sie meist – das lernen Betroffene erst in der Therapie.
Verhalten
Rückzug & Vermeidung
- Angstauslösende Situationen meiden
- Job-Absagen, soziale Isolation
- Sicherheitsverhalten (immer in Begleitung)
- Angst vor der Angst (Erwartungsangst)
- Zunehmend enger werdender Aktionsradius
Vermeidung gibt kurzfristig Erleichterung – und macht die Angst langfristig grösser.
Erkennen Sie sich in diesen Symptomen wieder? Ihr kostenloses Erstgespräch hilft, Klarheit zu gewinnen.
Jetzt Therapeuten findenUrsachen der Angststörung – Biologie & Stress
Angststörungen entstehen durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren – keiner davon ist ein persönliches Versagen.
Biologie & Genetik
Genetische Veranlagung und ein überaktives Angstzentrum im Gehirn (Amygdala) erhöhen das Risiko. Der Körper schlägt Alarm, auch wenn keine echte Gefahr vorliegt.
Frühe Erfahrungen
Überbehütende Erziehung, unsichere Bindung oder belastende Kindheitserlebnisse prägen das Angstsystem nachhaltig und legen die Grundlage für spätere Angsterkrankungen.
Chronischer Stress
Dauerhafter Druck – im Beruf, in Beziehungen, durch finanzielle Belastungen – aktiviert eine bestehende Neigung zur Angststörung und verstärkt sie über Zeit.
Vermeidungsverhalten
Jedes Mal, wenn wir einer Angst ausweichen, lernt das Gehirn: Diese Situation ist gefährlich. Dieser Mechanismus ist gleichzeitig der wichtigste Ansatzpunkt der Therapie.
Was im Gehirn passiert
Bei Angststörungen ist die Amygdala – das Angstzentrum des Gehirns – dauerhaft überaktiviert. Sie sendet Alarmsignale, auch wenn keine reale Gefahr besteht. Der präfrontale Kortex, der diese Signale eigentlich regulieren sollte, verliert an Einfluss. Psychotherapie trainiert genau diesen Regulationsmechanismus – messbar und dauerhaft.
Angststörung behandeln: Psychotherapie bei PsyCare
Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist der evidenzbasierte Goldstandard. Sie verändert alle drei Ebenen der Angst – Gedanken, Gefühle und Verhalten – und führt zu dauerhafter Veränderung, nicht nur zur Symptomlinderung.
Psychoedukation – verstehen, was passiert
Sie lernen, wie Angst im Gehirn entsteht, warum der Kreislauf aus Angst, Vermeidung und Erwartungsangst sich von selbst aufrechterhält – und warum das nichts mit Schwäche zu tun hat.
Kognitive Umstrukturierung – neu denken
Angstgedanken werden nicht unterdrückt, sondern gemeinsam hinterfragt und realistisch bewertet. Das Gehirn lernt: Diese Gedanken sind nicht Fakten.
Exposition – Angst die Macht nehmen
Durch gezielte Expositionsübungen – schrittweise, in Ihrem Tempo – suchen Sie angstbesetzte Situationen auf, anstatt ihnen auszuweichen. Das Gehirn lernt: Die Situation ist nicht gefährlich.
Rückfallprävention – Fortschritte sichern
Die erarbeiteten Strategien werden gefestigt und auf neue Situationen übertragen. Das Ziel: Sie sind langfristig Ihr eigener Therapeut.

Warum Online-Therapie bei PsyCare?
Kein Wartezimmer, keine Anfahrt – Therapie dort, wo Sie sich sicher fühlen
Auf Angststörungen spezialisierte, lizenzierte Therapeut:innen
CHF 180/Sitzung oder über Zusatzversicherung abrechenbar
Besonders geeignet für soziale Angst & Agoraphobie – kein belastender Weg zur Praxis
Viele Betroffene berichten bereits nach wenigen Sitzungen von spürbarer Erleichterung. Jetzt beginnen.
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